Ist das wahr?
Wenn jemand Lehramt studiert, muss damit selbstverständlich zustimmen.
Mindestens deshalb, dass er selbst zuerst die Bildung schwer gewinnt – und ständig erweitert, um sie dann für wirklich keinen schwindelnden Lohn den anderen übergibt.
Den anderen, die manchmal meinen, dass Geld vielmehr als Bildung bedeutet.
Und denen sollte man die Bedeutung der Bildung erläutern.
Wenn man kleine Kinder nach ihre ideale Zukunft befragt, was antworten sie am meisten?
Dass sie ein geilschnelles Auto, superwunderschönes Haus oder gerade Schloss, eigenes Insel, extramodernes Handy, Meer von Geld usw. haben werden.
Was will beispielweise mein achtzehnjähriger Bruder machen?
Es ist ihm egal was, aber etwas, wobei er sich nicht überarbeitet, obwohl er viel Geld verdient.
Seht ihr dort irgendeine Bildung?
Trotzdem – oder gerade deshalb – sollte man ihnen erklären, dass es nicht schlechte Ziele sind, aber sie brauchen einen Plan, wie sie dieses erreichen.
Der Lehrer ist hier dafür, um den Schüler einen Weg zeigt, dass ohne Bildung und Bemühung keine richtige Weg zum Geld führt.
Bildung sollte zuerst ihr Ziel sein. Bildung.
Bildung stelle ich mir nicht nur wie Hochschulbildung vor.
Bildung gewinnt auch der Bäcker wenn er leckere Brötchen backen kann.
Und dieses und alles anderes, was wir uns während des Lebens Dat aneignen, bleibt uns.
Bleibt uns für ewig.
Bleibt uns bis uns der Tod, Alzheimer, Greisendemenz oder Gehirnunfall besucht.
Ja, es gibt die Möglichkeit, dass wir auch unsere Bildung verlieren, aber im Vergleich dazu kommt zu dem Geldverlor bestimmt einfacher und öfter.
Man verliert Geld nicht aus dem Grund, dass rund sind und wegrollt.
Das ist nur ein bildhafter Vergleich zu der Vergänglichkeit des Vermögens.
Es besteht in verschiedenen Faktoren.
Erstmal muss der Menschfaktor erwähnt werden.
Menschen sind immer nur die Menschen und irren ist menschlich.
Man macht die Fehler so schnell, dass ehe er es sich bewusst wird, ist Geld unwiederbringlich futsch.
Und unter der stressigen Bedingung, dass der Mensch immer mehr will, als er hat, ist es noch einfacher.
Dazu kommt noch der Faktor der Ungewissheit.
Wenn man sucht, wo er sein Geld gut anlegen kann, tappt man immer im Dunkeln.
Nichts ist ewig.
Gibt man sein Geld in die Bank oder versteckt man es in den Strohsack?
Dann kommt die Inflation und ihm bleiben nur Augen zum Weinen.
Kauft man ein Haus?
Dann kann ein Hochwasser oder ein Brand kommen.
Investiert man schlau in den Aktien einer Perspektivfirma?
Dann gibt es nichts einfacheres, als ein Börsenkrach und schneller Aktienverfall.
Trotz all dieser Hemmungen kann man aber Glück haben und sein Vermögen bewahren oder sogar vermehren.
Aber wie groß ist diese Chance?
Und wie groß ist diese Chance ohne Ausbildung im Vergleich mit der Chance eines gebildeten Menschen?
Meiner Einschätzung nach ist vermutlicher, dass man um seine materiellen Güter als um sein geistliches Vermögen kommt.
Und wie bereits erwähnt wurde, ohne Bildung ist nur kleine Gelegenheit zum Geld kommen, wenn wir ehrlich bleiben wollen.
Sagt mir, wie viele Menschen ihr könnt, die ein märchenhaftes Vermögen geerbt haben?
Und wie viele Menschen, die um alles gekommen sind?
Ihre Antworte auf diese Fragen reichen bestimmt zur Einschätzung, was wichtiger und dauerhafter ist.
Ob Geld oder Bildung.