Warum stelle ich diese Frage?
Ganz einfach; einst habe ich selbst nur ans Geld gedacht und beinahe ließ ich mein Verlangen nach Geld und Anerkennung über meine Zukunft entscheiden.
Als ich dabei war mein Abitur zu machen, musste ich, wie jeder andere, entscheiden ob ich studieren möchte oder nicht.
Die schwierigste Frage war aber, was ich überhaupt studieren soll.
Am Anfang wollte ich Ingenieurwesen in Richtung Verfahrenstechnik machen.
Dafür habe ich sogar Praktiker gemacht und herausgefunden, dass diese Richtung tatsächlich interessant ist und Spaß macht.
Das einzige Problem: Ich hasse Chemie!
Mit der Zeit aber, als ich durch das Abitur ging, habe immer mit meinen Mitschülern über ihre Entscheidungen bezüglich eines Studiums gesprochen.
Am meisten hat mich natürlich der Grund ihrer Entscheidung interessiert.
Auf diesem Weg habe ich herausgefunden, dass fast alle Schüler das machen wollten, womit sie sich am häufigsten beschäftigt hatten: einer z.B. wollte Maschinenbau studieren, aber weil er in seiner Freizeit Fahrzeuge repariert hatte, hatte er schon eine Gute Basis dafür gehabt.
Ein anderer Freund wollte Bauwesen studieren, aber sein eigener Vater ist Architekt und er hatte mit ihm in Baustellen gearbeitet und kannte die Prozesse und benötigten Materialien dafür.
Er hatte also auch einen guten Grund dafür, in diese Richtung zu studieren.
Mit diesem Wissen habe ich mich immer wieder gefragt: wo hast du am liebsten deine Freizeit investiert, was hast du immer gerne gelernt, wo hast du die besten Noten bekommen?
Und die Antwort war für mich klar: Fremdsprachen!
Immerhin habe ich in 5 Jahren Deutsch und Englisch gelernt, gute Sprachkenntnisse in Französisch erworben und das Abitur gemacht.
Aus diesem Grund habe ich aufgehört mehr ans Geld zu denken und habe damit angefangen, meiner Leidenschaft zu folgen, denn Geld allein macht keinen glücklich.