Gunta Stölzl war eine Künstlerin und eine Bauhausmeisterin am Staatlichen Bauhaus in Weimar.
Zwischen 1914 und 1916 studierte sie an der Kunstgewerbeschule München Dekorative Malerei, Glasmalerei sowie Töpfern, Kunstgeschichte und Stillehre.
Wegen des Krieges musste sie sein Studium unterbrechen.
Stattdessen arbeitete sie freiwillig als Rotkreuzschwester zwischen 1916 und 1918.
Nach dem Krieg 1919 machte sie einen kurzen Studienaufenthalt an der Kunstgewerbeschule München.
Im selben Jahr begann sie ein Studium am Staatlichen Bauhaus.
Während ihres Aufenthalts in Weimar studierte sie verschiedene Lehre, unter denen waren: Glasmalerei, Wandmalerei, Weberei und Färberei.
Von 1925 bis 1926 arbeitete Gunta am Bauhaus Dessau als Werkmeisterin an der Weberei-Werkstatt, und von 1926 bis 1931 war sie dort Leiterin.
Außerdem erarbeitete sie Textilbespannungen für einige der Möbel von Marcel Breuer.
Darüber hinaus entwarf sie bedeutende Muster der Teppiche und Webereien.
1929 heiratete sie den Bauhaus-Studenten Arieh Sharon und im selben Jahr wurde die Tochter Yael geboren.
Wann sie im Frühjahr 1931 das Bauhaus hinterlassen hat, ist sie in die Schweiz ausgewandert.
In Zürich gründete sie 1932 die Handweberei S-P-H-Stoffe, aber im folgenden Jahr musste die Firma aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst werden.
Einige Jahre später wurde die Ehe zwischen Arieh und Gunta geschieden.
1942 heiratete Gunta den Schweizer Schriftsteller Willy Stadler und wurde Schweizer Staatsbürgerin.
Im folgenden Jahr wurde ihre zweite Tochter Monika Agnes geboren.
In Bezug auf ihre Berufsleben bekam Gunta internationale Anerkennung, und seine Werke wurden seht beliebt.
Ab 1967 gab sie die Werkstattarbeit auf und widmete sich der Herstellung von Bildteppichen.
Gunta Stölzl ist 22.
April 1983 in Männedorf, Schweiz, gestorben.