Margarete Schütte-Lihotsky war eine bedeutende Architektin, die als erste Frau in Österreich ein Architekturstudium abschloss.
Sie wurde weltweit bekannt durch ihre sogenannte Frankfurter Küche, der den Urtyp der Einbauküche darstellt und bis heute als Vorbild für Kücheneinrichtungen gilt.
1925 wurde sie mit der bronzenen Medaille für ihren Entwurf der Frankfurter Küche, mit dem sie berühmt wird, verleihen.
Von 1930 bis 1963 war Margarete ein Mitglied der Gruppe „May“ für die Planung von neuen Städten.
In diesem Zeitraum arbeitete und lebte sie mit ihrem Mann in Moskau.
Zwischen 1938 und 1940 hat sich das Ehepaar in Istanbul aufgehalten.
Beide arbeiteten für das Erziehungsministerium, und im selben Jahr treten sie einer österreichischen antifaschistischen Widerstandsgruppe bei.
1941 haben sie nach Wien rückgekehrt, um dort im Wiederstand zu arbeiten.
In kurzer Zeit wurden sie durch Gestapo verhaftet und zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.
Und nur nachdem 2.
Weltkrieg wurden sie aus dem Gefängnis befreit.
Die nächsten Jahre verbrachten sie im Ausland, und zwar in China, auf Kuba und in der DDR.
1980 bekam Margarete die Verleihung des Preises für Architektur der Stadt Wien.