Ich bekam mein erstes Fahrrad in der Schule, als ich in der dritten Klasse lernte.
Das war ein altes Fahrrad meiner Mutter, das im Schuppen des Opas so lange stand.
Es nannte „Desna“, das man in Deutsch als „Zahnfleisch“ übersetzen kann.
Finden Sie diesen Name zu schrecklich für ein Fahrrad?
Kinder konnten denken, dass dieses Fahrrad bei der Fahrt stark zittert und die Zähne herausfallen.
In Wirklichkeit heißt ein Fluss in Russland auch „Desna“.
An diesem Fluss steht ein Betrieb, der diese Fahrräder herstellt.
Mein Opa schenkte mir dieses Fahrrad, aber gegenwärtig erinnere ich mich daran nicht.
Damals freute ich mich darüber sehr, weil ich mit meinen Freunden fahren konnte.
Bevor ich dieses Fahrrad bekam, war ich auch ein kleines Vierradfahrrad gefahren.
Deshalb brauchte ich nicht, Radfahren zu lernen.
Eine russische Durchschnittsfamilie hat oft keine Fahrräder, denn man kann in keinem Winter ein Fahrrad benutzen.
Darüber hinaus muss man einen Keller haben, um die Fahrräder dort zu stellen.
Ich möchte dazu sagen, dass das nicht angesehen ist, mit dem Fahrrad zum Büro heranzufahren.
Ein Mann mit einem Fahrrad sieht komisch aus.
Außerdem gibt es in Russland wenig Fahrradwege.
Aber sportliche Familien haben Fahrräder für die Kinder und für die Eltern und fahren am Wochenende oft auf das Dorf.
Ich bezweifle, dass man in Moskau ein Fahrrad braucht.
In großen russischen Städten hat ein Fahrrad keine Vorteile neben einem Auto.