Diese Woche habe ich über Shakespeares Tragödie Romeo und Julia nachgedacht.
Schon immer bin ich überzeugt dass es keine Liebe auf den ersten Blick gibt.
Man glaubt das es romantisch ist; nicht nur ist Liebe auf den ersten Blick nicht romantisch, meiner Meinung nach ist das sogar keine Liebe.
Und ich beschuldigeShakespeare dafür, dass eine solche Idee so verbreitet ist.
Romeo und Julia treffen sich auf einer Party und machen eine kurze unbestimmte Konversation.
Ich muss zugeben, das sei eine ganz nützliche Konversation: als sie Tschüss sagen, wissen sie noch nichts voneinander.
Dann treffen sie sich wieder im Garten.
Julia bemerkt, Romeo sei im Gefahr: Romeo würde getötet, wenn man ihn dort fand.
Jedoch macht sie weiter seine (vermeintliche) Liebe in alle Welt zu posaunen.
Das ist ganz komisch!