Stummfilme waren Anfang des 20.
Jahrhunderts üblich.
Damals war es nicht möglich den Ton aufzunehmen, deshalb konnten die Schauspieler nicht sprechen.
Aus dieser Zeit kennt man bekannte Schauspieler wie Charlie Chaplin, der in den Filmen „Moderne Zeiten“ und „der große Diktator“ gespielt hat, oder auch Buster Keaton aus Großbritanien.
Die Schauspieler hatten eine wichtige Aufgabe, da sie nicht sprechen konnten.
Ihre Gefühle mussten sie durch ihre Gesichtsausdrücke und ihre Bewegungen zeigen.
Deswegen kann man von einem expressionistischen Stil sprechen: Die Züge des Gesichts waren scharf, der Ausdruck übertrieben und manchmal waren die Szenen grotesk.
Wichtig war auch die Musik, die die Stimmung festlegte.
So verstanden die Zuschauern schnell, um was für eine Szene es sich handelte, wenn die Musik beschleunigt, entschleunigt, oder wenn der Ton eher traurig ist.
Außerdem war es in manchen Filmen möglich kurze Texte lesen zu können, um den Zuschauern zu helfen, die Szenen besser zu verstehen.