Der Brauch, "jemanden in den April schicken", entstand schon im späten Mittelalter oder ein bisschen später.
Da dieser Brauch in erster Linie in den europäischen Ländern und in Nordamerika verbreitet ist, wurden die ersten "Opfer" des Aprilanfanges höchstwahrscheinlich in Europa auf den Arm genommen.
Als Nachweis gilt die erste Erinnerung aus Deutschland, die aus dem Jahr 1618 datiert.
Jetzt kann man durch verschiedene Medien hinters Licht geführt werden, obwohl dieser Brauch zurzeit seine Fans verliert.
Man kann mindestens vier Ursache anbieten, um die Anfang dieser Tradition zu erklären.
Als erster Grund gilt das Wechseln des Jahresanfanges, der 1564 stattfand.
Vorher fang jedes Jahr mit dem 1.April an.
Die Menschen, die über diese Maßnahme von dem französischen König Karl IX nicht informiert wurden und wie früher das neue Jahr im April feierten, wurden "Aprilnarren" genannt.
Überflüssigerweisen kann die Göttin Venus daran schuld sein, da sie nicht nur als Göttin der Liebe, sondern auch Göttin der Späße angesehen ist.
Wenn wir uns an die Herkunft ihres Namens wenden, erfahren wir, dass ihr griechischer Name "Aprodita" mit dem Namen April verwandt ist.
Da Europa das Centrum des Christentums ist, können wir in der Bibel noch eine Erklärung dieses Feiertages aller Narren entdecken.
Da der Judas Ischariot am diesem Tag entweder geboren wurde, oder gestorben war, kann er eine Beziehung mit der Herkunft dieser Feiertages haben.
Man kann auch daran erinnern, dass der Luzifer am diesen Tag in die Hölle versandt wurde.
Diese beiden Tatsachen erklären, warum wir am 1.April besonders vorsichtig sein müssen.
Die letzte mögliche Ursache dieses Festes liegt daran, dass das der Bevölkerung Augsburgs versprochene Geldreform am 1.April im Jahre 1530 durchgeführt werden musste.
Von der Reform sagte die Regierung ab, und die ersten Opfer dieser Reform, die hauptsächlich Spekulanten waren, verloren ihr Geld.
Deshalb wurden sie nicht nur veräppelt, sondern dieser Tag wurde auch Feiertag.