Der deutsche Schriftsteller Heinrich Böll wurde am 21.
Dezember 1917 in einer kleinbürgerlichen Kölner Familie geboren.
Er mit seiner römisch-katholischen Familie lehnte den Nationalsozialismus ab.
Laut den väterlichen Hinweisen lernte er von 1924 bis 1928 in einer Volkshochschule.
Sein Abitur machte er im Jahre 1937 in einem humanistischen Gymnasium.
Danach lernte er Buchhandel und schrieb seine ersten Werke.
1939 begann Böll mit dem Studium der Germanistik und der Klassischen Philologie an der Universität Köln.
1939 bis 1945 beteiligte er sich an dem ganzen Zweiten Weltkrieg.
Das Kriegsende traf er als Kriegsgefangener bei Amerikanern.
Während des Fronturlaubes im Jahre 1942 verheiratete er sich mit Annemarie Czech, mit der er insgesamt vier Kinder hatte.
Nach dem Krieg versuchte er sich mit verschiedenen Dingen zu beschäftigen, um Geld zu verdienen.
Seit dem Jahr 1947 fing er an, mit seinem schriftstellerischen Talent Geld für das Leben zu verdienen.
Die ersten Werke wurden dem Krieg und seinen Folgen gewidmet.
Die Besten seiner schriftlichen Werke entstanden nach dem Jahr 1950.
Parallel rückte seine politische Laufbahn (er wurde Präsident des Internationalen PEN-Clubs).
1971 wurde sein Buch „Gruppenbild mit Dame“ veröffentlicht und nach einem Jahr wurde Herr Böll Nobelpreisträger für Literatur.
Das bekannteste Werk von Böll „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ wurde 1974 verfasst, die später nicht nur in mindestens 30 Sprachen übersetzt, sondern auch verfilmt wurde.
Bis zu seinem Tode beschäftigte er sich mit der Politik und war für die Friedensbewegung, an der er aktiv teilnahm.
1985 verfasste er das letzte Werk „Frauen von Flusslandschaft“ und am 16. Juli starb er.