Ich kann nicht sagen, welcher Tag der beste in meinem Leben ist.
Ich mag aber zu einigen Tagen oder soger Wochen in meinen Erinnerungen zurückkommen.
Fotos helfen mir damit.
Wenn ich meine Fotoalben durchblättere, kann ich in die Vergangenheit reisen.
Gern finde ich mich wieder in Prague 2012 mit meiner Freundin Mascha, oder ein bisschen später in Berlin mit meinen Cousinen.
Nicht nur Bilder können mir in die Örter meines Gedächtnises übertragen, sondern auch Laute, Texte und Dinge.
Ich nehme an einer Vorlesung über mittelalterliche Literatur teil und plötzlich sehe ich, wie ich durch die gepflasterte Straßen der Charlemagnes Hauptstadt spaziere.
Das ist die märchenhafte Wirkung des Namens "Aa-ch-e-n".
Wenn meine Studierende lesen über "The London Eye", bin ich nicht im Klassenzimmer, sondern wieder da.
Lederarmbände erinnern an Sudak, der kleine Prinz - an Abakan.
Ein mögliches Fazit ist, dass ich mich gern an die Zeit erinnere, wenn ich auf der Reise bin.
Die ist die glücklichste Zeit in meinem Leben.