Die Kurzgeschichte „Die Kirschen“ von Wolfgang Borchert spielt während des 2.
Weltkriegs oder in der Nachkriegszeit und handelt von einem fieberkranken Jungen, der seinem Vater beschuldigt, dass er seine bestimmten Kirschen gegessen hätte.
Der Junge hört wie ein Glas runtergefallen ist und denkt es wäre seine Kirschen, die seine Mutter für ihn auf die Fenster Bank gestellt hat, damit die kühl werden.
Die Kirschen wurden für ihn gegen das Fieber gemacht.
Der Junge geht auf dem wackligen Beine durch die Tür und sieht seinem Vater auf den Boden liegen und seine Hände sind voll mit Blut.
Der Junge verwechselt wegen seinem Fieber, die Realität mit die Halluzinationen.
Deswegen denkt er, dass das Blut der Kirschensaft wäre.
Als der Vater seinem Sohn sieht, schickt der ihn zurück ins Bett.
Der Junge hört aber nichts.
Der redet nur über die Kirschen und sagt, dass der Vater die Kirschen aufgegessen hätte.
Der Vater erklärt ihn, dass der ausgerutscht ist und die Lieblingstasse der Mutter kaputt gemacht hat.
Er sagt, dass seine Kirschen auf der Fensterbank stehen und er bringt ihm die gleich.
Der Kranke geht wieder ins Bett.
Als der Vater mit den Kirschen kommt, steckt der Junge den Kopf tief unter die Decke, weil er sich schämt.
Stichwörter:
Diese Geschichte handelt von zwei Personen, eine dritte Person, der wahrscheinlich die Mutter ist, wird nur kurz erwähnt.
Die anderen zwei Personen sind Vater und seiner kranker Sohn.
Die Zeit und der Platz, in der die Kurzgeschichte spielt, sind in dem Text nicht geschrieben.
Außer, dass es in zwei Zimmern spielt, lässt sich nichts erkennen.
Die Geschichte beginnt mit einem kurzen inneren Monolog des Kranken und danach besteht hauptsächlich aus wörtlichen Reden.
Als sprachliches Muster fällt besonders auf, dass die zahlreichen wörtlichen Reden mit keinen Anführungszeichen gekennzeichnet sind.
Als Erzählperspektive wählt der Autor eine ER- Perspektive, die auf den Kranken und auf den Vater bezogen ist.
Der Mann wird als fürsorglicher Vater dargestellt.
So steht in der Zahlen 17-18, dass er trotz seiner Verletzung, seinem Sohn ins Bett schickt, weil er um ihn Sorgen macht, da der Sohn das Fieber hat.
Der Sohn ist am Anfang der Geschichte aufgeregt, weil er denkt, sein Vater hätte seine Kirschen gegessen.
Aber als er versteht, dass der Vater es nicht gemacht hat, füllt er sich schuldig.
Als der Vater seinem Sohn sieht und ihn ins Bett schickt, will er aufstehen, schafft es jedoch nicht.
Ich denke, dass es wegen seinem Verletzung ist, kann aber auch sein, dass der Vater ein Soldat war und da verletzt wurde und deswegen jetzt nicht sofort aufstehen kann.
Noch ein andere Variant ist, dass der Vater wegen dem Schreck nicht aufstehen kann.
Der Kranke wiederholt oft das, was der gesagt hat.
Das liegt wahrscheinlich an seinem Fieber, weswegen er nicht klar denken kann.
Die Farbe Rot steht in der Geschichte für das Blut und für die Kirschen.
Die Geschichte meiner Meinung nach hat mehrere Kernaussagen.
Erste Kernaussage ist, dass damals die Hungersnot so schlimm war, dass die Leute sich wegen Kirschen streiten konnten.
Zweite Kernaussage ist, dass die Leute manchmal so krank sein können, dass sie nicht mehr verstehen, was sie machen und was sie sagen.
Dritte Kernaussage ist, dass die Leute auf die, die wichtig sind, nicht sauer werden und immer noch für die da sind.
Die Geschichte „Die Kirschen“ ist ein typisches Beispiel für eine Kurzgeschichte, da die einen offenen Schluss hat.
Ich frage mich, ob der Sohn mit seinem Vater über diese Missverständnis reden wird?
Ich frage mich auch, was der Vater darüber denkt?
Die Geschichte geht direkt los, und besteht nur aus kurze, knappe Sätze und beschreibt nur das wichtigste, was auch typisch für Kurzgeschichten ist.
Ich denke, die Geschichte ist heutzutage immer noch aktuell.
Erstens, weil es immer noch die Ländern, die Hungersnot haben, gibt.
Zweitens, weil solche peinliche Momenten in ein andere Situation mit jeder passieren können.